Maßnahmekombination „KOALA“


Maßnahmelaufzeit:

Zuweisung der Teilnehmer durch die Auftraggeber für i.d.R. 12 Monate


Maßnahmeinhalte (Schwerpunkte):

  • Wöchentliche Präsenzzeit der Teilnehmer gemäß Verdingungsunterlagen
     
  • Eingangsphase (ca. 10 Wochen) mit integriertem Modul „Kompetenzbilanzierung“ zur Ermittlung vorhandener sprachlicher, fachlicher, personaler und sozialer Kompetenzen sowie möglicher beruflicher Einsatzgebiete
     
  • Modul „Orientierung & Aktivierung ohne Arbeitserprobung“ zur Heranführung an den Arbeitsmarkt, zum Ausbau vorhandener Stärken sowie zur Verringerung bzw. Beseitigung von Vermittlungshemmnissen und somit möglichst zur Vermittlung in Arbeit
     
  • Alternativ münden Teilnehmer mit multiplen Vermittlungshemmnissen in das Modul „Impuls-L-MV“. Hier erhält der TN eine noch individuellere Unterstützung zur Stabilisierung, um damit die Beschäftigungsfähigkeit und mögliche Integrationschancen zu erhöhen
     
  • Ergänzend werden bedarfsorientiert verschiedene Begleitmodule angeboten (z. B. Gesundheitsprävention)
     
  • Zur Eignungsabklärung für eine berufliche Tätigkeit bzw. eine Qualifizierung sowie zur Kenntnisvermittlung kann jeder TN das Modul „Orientierung & Aktivierung mit Arbeitserprobung“ durchlaufen (bei einem Bildungsdienstleister, mehr als 10 verschiedene Berufsfelder)
     
  • Alternativ kann die Feststellung und Vermittlung beruflicher Kenntnisse und Fähigkeiten im Rahmen einer „Betrieblichen Erprobung“ erfolgen (bis zu 6 Wochen)

Maßnahmeziele:

  • Vorrangiges Ziel ist es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte intensiv zu aktivieren und damit an den Beschäftigungsmarkt heranzuführen
     
  • Ziel ist es weiterhin, die Beschäftigungschancen Langzeitarbeitsloser, die einen umfassenden und vor allem individuellen Unterstützungs- und Begleitbedarf haben, zu verbessern und hierbei aktiv die regional vorhandenen Kompetenzen, Ideen, Strukturen und Ressourcen zu nutzen

Zielgruppe:

Teilnehmer sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte (eLb). Darunter können eLb sein:

  • die bei Maßnahmeeintritt jünger oder älter als 25 Jahre sind und in den letzten 24 Monaten nicht mehr arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt waren,
     
  • bei denen der Einsatz von Regelinstrumenten des SGB II/III bisher zu keinem positiven Ergebnis im Sinne der Eingliederung geführt hat,
     
  • die den Profillagen Förder-, Entwicklungs-, Stabilisierungs- und Unterstützungsprofil angehören,
     
  • die auf andere Weise nicht erreicht werden konnten, um sie für eine berufliche Qualifizierung oder eine Beschäftigungsaufnahme zu motivieren und schrittweise heranzuführen.

Auftraggeber:

Agentur für Arbeit Leipzig, Jobcenter Leipzig


 

Partner:

Bildungsdienstleister aus der jeweiligen Region


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