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Jugendamt und Bildungsinstitut laden zu Medienfachtagung "Facebook und Co." ein

Netzwerke als Treffpunkte für Jugendliche

Am 13. November trafen sich, wie bereits im Jahr zuvor, Leiter von Jugendeinrichtungen, Sozialarbeiter, Lehrer von Berufsschulzentren und Verantwortliche der Polizei mit Vertretern des Jugendamtes im Bildungsinstitut PSCHERER in Lengenfeld, um innerhalb einer Medienfachtagung zum Thema "Facebook & Co.- nützlich, nutzlos, gefährlich?" zu diskutieren.

Die Anzahl der Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. steigt weiter rasant an. Neben der einfachen Möglichkeit, Kontakte zu pflegen, spielt besonders bei Jugendlichen die Selbstdarstellung und die damit verbundene Suche nach Zuwendung und Aufmerksamkeit eine große Rolle. Noch nie war es für Heranwachsende so einfach, durch viele Gleichaltrige Zustimmung zu erhalten, schätzt Markus Gretzschel, Referent und Lehrer am Gymnasium in Coswig, die Situation ein. Allerdings steige damit auch die Gefahr des Mobbing und die Ablehnung, weil Mobbing im Netz häufig anonym stattfinde, so Gretzschel weiter.

Deshalb sei für die Arbeit mit Jugendlichen Grundwissen über die Sozialen Netzwerke erforderlich, um Hilfestellung beim Umgang mit dem Netz zu geben. Damit könne die Nutzung auch in der eigenen Arbeit untereinander und mit den Jugendlichen erleichtert werden und sehr hilfreich sein, so Sabine Junghahn vom Jugendamt. So würde man heute schon eine Reihe von Einladungen oder kurzfristige Treffen nicht per Mail, sondern über die sozialen Netzwerke vertreiben.

In einen zweiten Teil ging es um das Erkennen von so genannten Hoaxes und versteckten Informationen, vergleichbar mit gezielten Falschmeldungen und Kettenbriefen. Selbst die Experten mussten nach den durchgeführten Praxistest zugeben, dass schon große Aufmerksamkeit, Fingerspitzengefühl und Sachkenntnis dazugehören, derartige Nachrichten zu erkennen und nicht weiterzugeben, ergänzte der Geschäftsführer des Bildungsinstituts Herbert Pscherer.

Von den 26 Tagungsteilnehmern erwartet man, im eigenen Wirkungsbereich mit Jugendlichen und Heranwachsenden darüber zu kommunizieren und ins Gespräch zu kommen, in den sozialen Netzwerken durchaus Chancen zu sehen, aber auch Risiken zu erkennen, so Junghahn.

 

Timo Zimmer bei der Begrüßung der Teilnehmer

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung erarbeiteten sich die Gäste einen Überblick über mögliche Hoaxes und
versteckte Fehlinformationen

 

Referent Markus Gretzschel weist auf die Chancen und Risiken von Facebook hin



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